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Gemeindeverwaltung Lindau

Tagelswangerstrasse 2
8315 Lindau

Öffnungszeiten

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  • Di: 08.30 - 11.30 / 14.00 - 16.30
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  • Do: 08.30 - 11.30 / 14.00 - 16.30
  • Fr: 07.00 - 14.00

Inhalt

Privater Gestaltungsplan

Die Eigentümer reichen den Gestaltungsplan dem Gemeinderat ein. Der Gemeinderat berät den Gestaltungsplan und reicht ihn dem Kanton zur Vorprüfung ein.

Als baurechtliche Voraussetzung für die Realisierung des Erschliessungs- und Überbauungskonzepts muss aufgrund der Gestaltungsplanpflicht ein Gestaltungsplan im Sinne von Art. 22a der Bau- und Zonenordnung erarbeitet werden.

Der Gestaltungsplan hat neben § 71 PBG (Bauten und Anlagen sowie Umschwung müssen besonders gut gestaltet sowie zweckmässig ausgestattet und ausgerüstet sein) zumindest den Anforderungen gemäss Art. 22a der Bau- und Zonenordnung zu genügen:

  • Die Grundlage für eine Überbauung des Areals Ölwis-Blankenwis bildet ein Erschliessungs- und Überbauungskonzept. Mit diesem ist ein guter ortsbaulicher Übergang zur Wohnzone W2 / 1.3, zur angrenzenden Landwirtschaftszone sowie zur benachbarten Kernzone nachzuweisen und qualitativ hochwertige, immissionsgeschützte Nutzungen zu gewährleisten. Um eine der Topographie und dem Ortsteil angepasste Siedlungsstruktur und Architektur zu erreichen, sind identische Bautypen auf kleine Arealbereiche zu beschränken.
  • Mit Fuss-/Radwegverbindungen innerhalb des Gebietes ist eine gute Vernetzung mit den Quartieren des Ortsteils Winterberg zu schaffen.
  • An die Gestaltung der Bauten und Aussenräume werden besonders hohe Anforderungen gestellt (Ausmass, Lage, Proportionen, Eignung für Aufenthalt und Begegnung, Hindernisfreiheit, Durchlässigkeit usw.).
  • In einem Energiekonzept ist die gesamte Versorgung des Gestaltungsplangebietes aufzuzeigen. Abwärme und erneuerbare Energie sind mit Priorität zu nutzen. Die Gebäude sind nach Minergie-Standard zu erstellen. Alternativ müssen sie eine gleichwertige Energiebilanz aufweisen.
  • Teil-Gestaltungspläne sind zulässig, wenn sie eine zusammenhängende Fläche von mindestens 20'000 m2 umfassen. Teil-Gestaltungspläne müssen dem geforderten Erschliessungs- und Überbauungskonzept entsprechen und die gestellten Anforderungen erfüllen.

Das letzte Wort auf kommunaler Stufe werden die Stimmberechtigten der Gemeinde Lindau haben, denn die Gemeindeversammlung muss dem Gestaltungsplan zustimmen, da eine Abweichung von den Bauvorschriften geplant ist.

 

 

 

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