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Energietipp


Energietipp

Hier finden Sie Ratschläge, welche nicht nur Ihr Budget entlasten, sondern auch der Umwelt zugutekommen. Eine vierköpfige Familie mit durchschnittlichem Energieverbrauch (Strom, Heizung, Warmwasser) könnte allein beim Wohnen jährlich Hunderte von Franken Energiekosten einsparen. Und das ohne Verzicht auf Komfort. Hier finden Sie ein paar Tipps, wie Sie Ihren Energieverbrauch effizient senken können. In der Küche
- Keine warmen Speisen in den Kühlschrank stellen. - Tiefkühlkost im Kühlschrank auftauen lassen. - Gerätetür nicht unnötig lange offen lassen oder für jeden Gegenstand extra öffnen. Ein gutes Ordnungssystem erleichtert die Orientierung. - Türe gut/dicht schliessen. - Gefriergeräte und Kühlschränke ohne automatische Abtauung regelmässig abtauen (Gebrauchsanweisung beachten). Wenn sich eine Eisschicht gebildet hat, steigt der Stromverbrauch stark an. Eis- und Reifbildung in Kühl- oder Gefrierschrank verrät undichte Türen. Also ab und zu die Dichtungen prüfen. - Tiefkühler an möglichst kühlem Standort aufstellen. - Lüftungsschlitze frei halten und ab und zu absaugen. - Gefriergeräte und Kühlschränke richtige Lagertemperatur einstellen Temperatur im Kühlschrank: 5 – 7 °C. Dafür reicht, je nach Standort, oft schon Stufe 1. Temperatur im Tiefkühler: -18 °C. Ein spezieller Eis- und Kühlschrankthermometer hilft zur Kontrolle. - Überlegen Sie sich, ob Sie das neue Haushaltsgerät, welches Sie sich anschaffen möchten, wirklich benötigen. - Kaufen Sie nur Kühl- oder Gefrierschränke der Energieklasse A++ oder A+. Waschmaschinen und Geschirrspüler sollten der Klasse AAA entsprechen, alle übrigen Geräte der Klasse A. - Schalten Sie die Kaffeemaschine bei längeren Abwesenheiten ganz ab. Im Standby-Modus verbrauchen Elektronik-Geräte oft mehr Strom als für die eigentliche Gerätefunktion. Beim Kochen - Deckel auf die Pfanne. Ein Deckel auf dem Topf senkt den Energieverbrauch auf einen Viertel. Noch besser sind Schnellkochtöpfe, sie sparen noch einmal 50% Energie. - Kochplatte rechtzeitig von der Ankochstufe (hohe Stufe) auf die Fortkochstufe (niedere Stufe) schalten und Restwärme der Platte ausnützen. - Für Kochgut mit langer Gardauer den Dampfkochtopf benutzen. - Isolierpfanne verwenden. Damit kann mit wenig Wasser und bei niedriger Temperatur gekocht werden. - Die Durchmesser von Pfanne und Kochplatte sollten übereinstimmen. - Nur ebene Kochplatten und Pfannen benützen. - Eier mit ganz wenig Wasser kochen. Eine fingerdicke Menge Wasser auf dem Topfboden und Deckel auf die Pfanne – die Eier garen im Wasserdampf. Das funktioniert auch mit Kartoffeln und Broccoli. Allenfalls Dampfkörbchen verwenden. - Spaghettiwasser im Wasserkocher zum Kochen bringen. Am effizientesten bringen Schnellkocher oder Tauchsieder Wasser zum Kochen. Deshalb lohnt es sich, Spaghettiwasser vorzukochen und dann in den Topf zu füllen. - Mit Gas kochen. Die Energieverluste sind durch die direkte Verbrennung deutlich geringer. Gas lässt sich besser regulieren, verpuffende „Nachwärme“ gibt es nicht. - Benutzen Sie einen Wasserkocher. Das geht viel schneller und braucht weniger Energie als Wasser kochen auf der Herdplatte. Beim Backen und Aufwärmen - Nicht vorheizen – und die Nachwärme nutzen. Auch wenn es auf der Packung oder im Rezept steht, meist ist das Vorheizen unnötig. - Wenn die Back- oder Bratzeit länger als ca. 40 Minuten dauert, kann der Backofen 10 Minuten vor Ende der Gardauer abgeschaltet werden, um die Nachwärme zu nutzen. - Beim Umluftbackofen mehrere Ebenen gleichzeitig nutzen. - Backofenfenster putzen. Bei jedem Öffnen der Ofentür gehen etwa 20 Prozent der Wärme verloren – deshalb den Braten von aussen begutachten. - Brötchen von gestern knusprig toasten. Wer zum Brötchen aufbacken nicht den Backofen, sondern den Toaster verwendet, spart rund 70% Energie. - Mikrowelle, wenn überhaupt, nur für kleine Mengen benutzen. Schon bei zwei Portionen braucht ein Mikrowellenherd mehr Energie als eine Herdplatte. Und das Auftauen in der Mikrowelle verbraucht unnötig Energie – also Gefrorenes frühzeitig herauslegen. Beim Abwaschen - «Geschirrspüler contra Handabwasch: Was ist energieeffizienter?» In einem Haushaltsgeschirrspüler haben rund 12 Massgedecke Platz. Ein Massgedeck besteht aus 4 verschieden grossen Tellern, 1 Tasse, 1 Glas und 5 verschiedenen Besteckteilen. Ein guter Geschirrspüler braucht für einen Waschgang rund 1 kWh an Energie und 12 Liter Wasser. Bei einem Handabwasch wird man für diese Menge Geschirr wohl kaum so tiefe Werte erreichen. Einerseits wird man mehr Wasser brauchen und andererseits auch mehr Energie: Denn mit 1 kWh kann man gerade mal etwa 18 Liter heisses Wasser (à ca. 60 °C) machen. Man sagt, dass der Handabwasch mindestens doppelt so viel Energie braucht. Man beachte aber, dass der Verbrauch des Geschirrspülers praktisch unabhängig von der Füllmenge ist. Die guten spezifischen Werte werden also nur erreicht, wenn der Geschirrspüler voll beladen ist. Vorspülen unter fliessendem Wasser vermeiden. - Für leicht verschmutztes Geschirr Sparprogramm verwenden. - Kleine Geschirrmengen von Hand abwaschen aber nicht unter laufendem Wasserhahn. Im Badezimmer - Beim Mischen von Hand zuerst das warme Wasser laufen lassen und danach das kalte dazumischen. - Duschen statt baden. Der Warmwasserverbrauch beim Duschen ist vier- bis fünfmal geringer. Die Warmwasseraufbereitung schluckt – nach dem Heizen – im Haushalt die meiste Energie. Deshalb: Nicht so oft baden! - Duschen mit Wassersparduschkopf. Wassersparduschköpfe senken den Wasserverbrauch bis zu 50%. - Beim Einseifen die Dusche abstellen. - Wasserspardüsen einbauen. Ein Viertel des Energieverbrauchs im Haushalt ist fürs Warmwasser. Mit Wasserspardüsen halbieren sie den Wasserverbrauch. Wasserspardüsen passen an jeden Wasserhahn und jede Dusche, ausser an ältere Modelle. In der Waschküche - Vorwaschgang weglassen. Den Vorwaschgang braucht es nur bei ganz stark verschmutzter Wäsche. Hier hilft aber auch das Vorbehandeln oder Einweichen vor dem Waschen. - Kochwäsche mit 60 °C. statt mit 95 °C. waschen. Die meisten Krankheitserreger sterben schon bei 60 °C. ab – und gegenüber dem Kochwaschgang wird die Hälfte des Stroms gespart. Meist reichen sogar schon 30 oder 40 °C. - Waschmaschine immer gut füllen. Eine nur mit einer Socke gefüllte Waschmaschine verbraucht genauso viel wie eine volle. Einige Modelle sind mit einem 1/2-Sparprogramm für halbe Füllungen ausgestattet, welches den Verbrauch immerhin um einen Drittel senkt. Aber Vorsicht: Die Waschtrommel nicht stopfen. Das Waschmittel und Wasser muss noch zirkulieren können. - Wäsche möglichst gut schleudern. Mind. 1000 Umdrehungen pro Minute oder separate Wäscheschleuder benutzen. - Die Wäsche wenn möglich im Freien trocknen. Vor allem grossflächige Stücke wie Bettüberwürfe und Leintücher. Wäschetrockner zählen zu den grössten Stromfressern im Haus. Ihre Verbannung aus einem Vier-Personen-Haushalt spart etwa 480 kWh oder 120 Franken im Jahr. Wäsche also lieber aufhängen, am besten draussen, wo Wind und Sonne gratis trocknen. - Tumbler möglichst gut füllen. Trotzdem versuchen, leichte und schwere Gewebearten zu sortieren. Vor den Ferien - Kühlschrank in die Ferien schicken. Wenn sie länger weg sind, ziehen sie am besten den Stecker aus und bringen noch vorhandene Lebensmittel zum Nachbarn. - Bei längerer Abwesenheit – wenn möglich – Boiler ausschalten. Im Büro - Computer abschalten. 70% der Energie schluckt der Computer auch dann, wenn gar nicht daran gearbeitet wird. Deshalb: Schon bei kürzeren Arbeitspausen ganz abschalten. Ausserdem: Beim Neukauf Flachbildschirme bevorzugen. Denn Flachbildschirme sind sparsamer als herkömmliche Bildröhrenmonitore. - Faxgerät in sanften Schlummer versetzen. Faxgeräte schlucken im Standby-Betrieb Strom, sollen aber allzeit bereit sein. Die Lösung: „PowerSafer“ erhalten die Betriebsbereitschaft verlustfrei aufrecht. Die Geräte gibt es auch für Fernseher und Musikanlagen. In der guten Stube - Energiesparlampen nutzen, sie sparen etwa 80% Strom und eignen sich vor allem für Lichter, die lange brennen – neue Modelle sogar auch bei häufigem An- und Ausschalten. - Licht ausschalten Etwa ein Zehntel des Stromverbrauchs geht auf das Konto der Beleuchtung. Also: Der Letzte macht das Licht aus! - Outen Sie sich als innovativer Vorreiter und erwerben Sie eine LED-Leuchte. Mit dem gebündelten LED-Licht erhöhen Sie die Energieeffizienz. - Entsorgen Sie Glühlampen und Halogenlampen mit dem normalen Hausmüll im Kehrichtsack. Entsorgen Sie Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen kostenlos im Fachhandel oder bei einer offiziellen Sammelstelle. - Abschalten, Stecker ziehen oder Steckdosenleiste mit Netzschalter kaufen. Allein der Standby-Betrieb von Musikanlage, Fernseher und DVD-Player kostet sie jährlich rund 50 Franken. Wenn Sie mehrere Geräte an eine Steckdosenleiste anschliessen, genügt ein Knopfdruck zum Abschalten. Im Keller - Glühbirnen in Keller, Bad und WC verbannen. Herkömmliche Glühbirnen sind extrem ineffizient. 90% der Energie verpufft als Wärme. Am sinnvollsten eingesetzt sind sie dort, wo das Licht nur kurz brennt und oft ein- und ausgeschaltet wird. - Boiler je nach Härtegrad des Wassers regelmässig entkalken, im Durchschnitt etwa alle 4–5 Jahre. Beim Heizen - Heizung herunterdrehen. Jedes Grad weniger spart rund 6% Heizenergie! Für ein gesundes Raumklima reichen in Wohnräumen 18–20°C., in der Küche 16–18°C., im Kinderzimmer 20°C., auf Fluren 15–16°C. - Programmierbaren Thermostaten anbringen. Er regelt die Temperatur nach Wunsch: Tagsüber herunter, abends herauf, nachts wieder herunter. - Kurz und kräftig lüften. Zum Lüften Heizung abdrehen und alle Fenster während 3–5 Minuten weit öffnen. Die Luft wird getauscht, die Wände bleiben warm. Nie bei laufender Heizung Fenster kippen. Wer Fenster während des ganzen. Winters gekippt lässt, verbraucht ca. 200 Liter Heizöl. Neben dem unnötigen Energieverlust können gekippte Fenster zudem Feuchtigkeitsprobleme, Schimmelbefall und Schäden am Mauerwerk verursachen. - Heizung entlüften. Regelmässiges Entlüften steigert die Effizienz der Heizungsanlage. Besitzen Sie eine eigene Heizung, lassen Sie einmal die Umwälzpumpe überprüfen. Moderne Pumpen verbrauchen viel weniger. - Heizungsrohre isolieren. Falls in unbeheizten Räumen, zum Beispiel im Keller, Heizungsrohre nicht isoliert sind, holen sie es nach. Mobile Kommunikation und elektronische Unterhaltung - Erwerben Sie generell Elektronikgeräte der Energieklasse A. - Geräte verbrauchen im Standby-Modus unnötig Energie. Mit einer Steckerleiste kann eine ganze Gerätegruppe (TV, DVD-Player, Spielkonsolen, etc.) einfach und bequem vom Stromnetz getrennt werden. - Bringen Sie defekte Geräte zurück in den Handel oder zu einer offiziellen Sammelstelle. Das Recycling schont die Umwelt und Ihr Portemonnaie. - Kaufen Sie nicht bei jeder Aboerneuerung ein neues Handy. Gewisse Anbieter offerieren dafür einen Treuebonus in Form von Gesprächs- und SMS-Gutschriften. - Schalten Sie das Handy aus, wenn Sie es nicht brauchen. Dadurch verringern Sie die Strahlung und schonen den Akku. - Entfernen Sie nach dem Aufladen des Akkus das Ladegerät umgehend von der Steckdose. Liste der grössten Stromfresser - Beleuchtung: 600 kWh/Jahr - Tumbler: 600 kWh/Jahr - Kühlschrank: 450 kWh/Jahr - Waschmaschine: 400 kWh/Jahr - Kochen: 400 kWh/Jahr - Unterhaltung/TV: 350 kWh/Jahr - Tiefkühler: 300 kWh/Jahr - Geschirrspüler: 300 kWh/Jahr - Bürogeräte: 200 kWh/Jahr

 
 

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